Lerne die Semiotik in der Homöopathie wann und wo du willst und ganz in deinem Tempo
Kurzbeschreibung:
Einführung in die fast vergessene Lehre der semiotischen Diagnostik, der alten, erfahrungsbasierten, Kunst von der Krankheitsdiagnose. Man könnte meinen, dass modernste Laborverfahren und bildgebende Diagnostik dieses alte Wissen überflüssig gemacht haben. Jeder Praktiker weiß aber, dass auch modernste Methoden längst nicht immer die gewünschte Klarheit schaffen oder getroffene Diagnosen nicht zielführend sind. Dr. phil. Jens Ahlbrecht zeigt in 8 Etappen anschaulich auf, wie diese in Jahrhunderten gewachsene Kunst auch (oder gerade?) in der heutigen Zeit noch extrem wertvoll für uns sein kann. Für Homöopathen ist die Semiotik zudem relevant, weil die alten Meister der Homöopathie sich ganz selbstverständlich in eben dieser pathologisch-diagnostischen Welt bewegt haben und entsprechende Begrifflichkeiten und Verknüpfungen an vielen Stellen auftauchen.
Tipp: Wenn du ein wenig in die Semiotik hineinschnuppern möchtest, findest du im unteren Bereich (Inhalte) ein Kurzvideo zu dieser spannenden Vorgehensweise.
Der Dozent:
Dr. phil. Jens Ahlbrecht schöpft sein Wissen aus jahrzehntelanger homöopathischer Praxis und intensiver Literaturforschung als Verleger. Er ist ferner bekannt für seine fundierten Seminare zur Arbeitsweise alter homöopathischer Meister wie C.M. Boger oder G.H.G. Jahr.
Ablauf und Methodik:
Der Onlinekurs besteht aus 8 Videos (insgesamt ca. 12 Stunden), einem umfassenden Begleitskript sowie zahlreichen Vortragsfolien. Es handelt sich dabei um bearbeitete Mitschnitte aus einem von Januar bis März 2020 durchgeführten Webinar. Die Videos stehen dir sofort nach Bezahlung zur Verfügung und du kannst sie 1 Jahr lang unbegrenzt nutzen und immer wieder aufrufen. Damit hast du die Chance, während deiner Praxisumsetzung immer wieder auf die Grundlagen dieses Kurses zurückzugreifen.
Rabatte:
Teilnehmer an früheren Einführungskursen zur Semiotik erhalten einen 50%igen Bonus. Den Rabatt-Code dazu bitte via e-Mail anfordern und eine TN-Bescheinigung beifügen: Kontakt
Voraussetzungen:
Das Seminar ist sowohl für Semiotik-Einsteiger als auch für in der Materie schon weiter Fortgeschrittene geeignet. Literatur ist für diesen Kurs nicht erforderlich. Erforderliche Arbeitstexte werden bereitgestellt.
Fortbildungspunkte inkl. Selbstlernanteil:
Für die Anerkennung als Fortbildung seitens der SHZ und des BKHD werden 12 klinische und 4 homöopathische Punkte bescheinigt.*
Wichtig: Für "Wiederholer" früherer Kurse gibt es keine doppelte Anerkennung der FB-Punkte, sondern lediglich eine Rechnung.
Technische Voraussetzungen:
Eine stabile Internetverbindung für deinen Rechner oder dein Tablet.
Mehr zum Inhalt:
Semiotik, die ärztliche Zeichenlehre, bezeichnet die Kunst, aus Krankheitszeichen Rückschlüsse auf die Lokalisation (betroffenes Organ bzw. Gewebe) sowie auf die Art des pathologischen Prozesses zu ziehen. Hierzu werden sowohl objektive, d.h. vom Behandelnden beobachtete, als auch subjektive, d.h. vom Kranken berichtete Symptome verwendet.
Grundlage des semiotischen Wissens von der Bedeutung einzelner Krankheitszeichen ist das über Jahrhunderte durch exakte Beobachtung von Krankheitsprozessen und -verläufen gesammelte medizinische Erfahrungswissen. Auf Hippokrates zurückgehend und im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert, erlebte die Semiotik ihre letzte und zugleich größte Blütezeit im 19. Jahrhundert, als die an den Kranken gemachten Beobachtungen zudem post mortem durch Sektionsergebnisse validiert werden konnten.
Dokumentiert wurde das semiotische Wissen in einer Vielzahl von Publikationen und Lehrwerken, von denen die wichtigsten in den letzten Jahren wieder zugänglich gemacht wurden (Sprengel, Albers, Suckow, Küttner u.v.a.).
Indem die Semiotik – und dies gilt ungebrochen auch im 21. Jahrhundert – eine sichere Diagnose jenseits der mit unverbindlichen Diagnosebezeichnungen belegten Syndrome der heutigen Lehrmedizin gestattet, trägt sie maßgeblich zur Bestimmung der anatomischen Wirksphäre bei und ist deshalb bei der homöopathischen Fallanalyse und Mittelfindung von allergrößtem Nutzen.
Bereits in der (überaus erfolgreichen) Homöopathie des 19. Jahrhunderts spielte die Frage, was im jeweiligen Krankheitsfall jenseits der bloßen Symptomentotalität das zu Heilende sei und welche Implikationen dies für die Mittelwahl habe, eine entscheidende Rolle. Denn nur, wer erkennt, welche lokalen oder allgemeinen Symptome des Kranken zur Krankheit gehören, kann die wahrhaft individuellen Symptome des Krankheitsfalles identifizieren. Wichtige Vertreter dieser semiotisch basierten Homöopathie waren Mitte des 19. Jahrhunderts neben vielen anderen G.H.G. Jahr, B. Bähr und B. Hirschel.
In diesem Sinne liefert das Seminar eine Einführung in das semiotisch basierte Krankheitsverständnis der Medizin des 18. und 19. Jahrhunderts und zeigt dessen weitreichenden Einfluss sowohl auf das homöopathische Konzept Hahnemanns als auch auf die Erstellung homöopathischer Arbeitswerkzeuge (z.B. von G.H.G. Jahr, B. Bähr, B. Hirschel). Vor allem aber illustriert es anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Praxis des Referenten dessen Bedeutung für die homöopathische Fallanalyse und Mittelfindung. Zentral ist hierbei der Nachweis der Praxisrelevanz des semiotischen Wissens auch und gerade für die heutige Zeit!
Themen des Kurses:
Die Bereitstellung aller Lernmaterialien erfolgt unmittelbar nach Bezahlung. Damit entfällt das Rücktrittsrecht.
* Zu diesem Zweck werden Trackingcodes eingesetzt, die das Absolvieren der Videolektionen dokumentieren.
Kurzbeschreibung:
Einführung in die fast vergessene Lehre der semiotischen Diagnostik, der alten, erfahrungsbasierten, Kunst von der Krankheitsdiagnose. Man könnte meinen, dass modernste Laborverfahren und bildgebende Diagnostik dieses alte Wissen überflüssig gemacht haben. Jeder Praktiker weiß aber, dass auch modernste Methoden längst nicht immer die gewünschte Klarheit schaffen oder getroffene Diagnosen nicht zielführend sind. Dr. phil. Jens Ahlbrecht zeigt in 8 Etappen anschaulich auf, wie diese in Jahrhunderten gewachsene Kunst auch (oder gerade?) in der heutigen Zeit noch extrem wertvoll für uns sein kann. Für Homöopathen ist die Semiotik zudem relevant, weil die alten Meister der Homöopathie sich ganz selbstverständlich in eben dieser pathologisch-diagnostischen Welt bewegt haben und entsprechende Begrifflichkeiten und Verknüpfungen an vielen Stellen auftauchen.
Tipp: Wenn du ein wenig in die Semiotik hineinschnuppern möchtest, findest du im unteren Bereich (Inhalte) ein Kurzvideo zu dieser spannenden Vorgehensweise.
Der Dozent:
Dr. phil. Jens Ahlbrecht schöpft sein Wissen aus jahrzehntelanger homöopathischer Praxis und intensiver Literaturforschung als Verleger. Er ist ferner bekannt für seine fundierten Seminare zur Arbeitsweise alter homöopathischer Meister wie C.M. Boger oder G.H.G. Jahr.
Ablauf und Methodik:
Der Onlinekurs besteht aus 8 Videos (insgesamt ca. 12 Stunden), einem umfassenden Begleitskript sowie zahlreichen Vortragsfolien. Es handelt sich dabei um bearbeitete Mitschnitte aus einem von Januar bis März 2020 durchgeführten Webinar. Die Videos stehen dir sofort nach Bezahlung zur Verfügung und du kannst sie 1 Jahr lang unbegrenzt nutzen und immer wieder aufrufen. Damit hast du die Chance, während deiner Praxisumsetzung immer wieder auf die Grundlagen dieses Kurses zurückzugreifen.
Rabatte:
Teilnehmer an früheren Einführungskursen zur Semiotik erhalten einen 50%igen Bonus. Den Rabatt-Code dazu bitte via e-Mail anfordern und eine TN-Bescheinigung beifügen: Kontakt
Voraussetzungen:
Das Seminar ist sowohl für Semiotik-Einsteiger als auch für in der Materie schon weiter Fortgeschrittene geeignet. Literatur ist für diesen Kurs nicht erforderlich. Erforderliche Arbeitstexte werden bereitgestellt.
Fortbildungspunkte inkl. Selbstlernanteil:
Für die Anerkennung als Fortbildung seitens der SHZ und des BKHD werden 12 klinische und 4 homöopathische Punkte bescheinigt.*
Wichtig: Für "Wiederholer" früherer Kurse gibt es keine doppelte Anerkennung der FB-Punkte, sondern lediglich eine Rechnung.
Technische Voraussetzungen:
Eine stabile Internetverbindung für deinen Rechner oder dein Tablet.
Mehr zum Inhalt:
Semiotik, die ärztliche Zeichenlehre, bezeichnet die Kunst, aus Krankheitszeichen Rückschlüsse auf die Lokalisation (betroffenes Organ bzw. Gewebe) sowie auf die Art des pathologischen Prozesses zu ziehen. Hierzu werden sowohl objektive, d.h. vom Behandelnden beobachtete, als auch subjektive, d.h. vom Kranken berichtete Symptome verwendet.
Grundlage des semiotischen Wissens von der Bedeutung einzelner Krankheitszeichen ist das über Jahrhunderte durch exakte Beobachtung von Krankheitsprozessen und -verläufen gesammelte medizinische Erfahrungswissen. Auf Hippokrates zurückgehend und im Laufe der Zeit immer weiter verfeinert, erlebte die Semiotik ihre letzte und zugleich größte Blütezeit im 19. Jahrhundert, als die an den Kranken gemachten Beobachtungen zudem post mortem durch Sektionsergebnisse validiert werden konnten.
Dokumentiert wurde das semiotische Wissen in einer Vielzahl von Publikationen und Lehrwerken, von denen die wichtigsten in den letzten Jahren wieder zugänglich gemacht wurden (Sprengel, Albers, Suckow, Küttner u.v.a.).
Indem die Semiotik – und dies gilt ungebrochen auch im 21. Jahrhundert – eine sichere Diagnose jenseits der mit unverbindlichen Diagnosebezeichnungen belegten Syndrome der heutigen Lehrmedizin gestattet, trägt sie maßgeblich zur Bestimmung der anatomischen Wirksphäre bei und ist deshalb bei der homöopathischen Fallanalyse und Mittelfindung von allergrößtem Nutzen.
Bereits in der (überaus erfolgreichen) Homöopathie des 19. Jahrhunderts spielte die Frage, was im jeweiligen Krankheitsfall jenseits der bloßen Symptomentotalität das zu Heilende sei und welche Implikationen dies für die Mittelwahl habe, eine entscheidende Rolle. Denn nur, wer erkennt, welche lokalen oder allgemeinen Symptome des Kranken zur Krankheit gehören, kann die wahrhaft individuellen Symptome des Krankheitsfalles identifizieren. Wichtige Vertreter dieser semiotisch basierten Homöopathie waren Mitte des 19. Jahrhunderts neben vielen anderen G.H.G. Jahr, B. Bähr und B. Hirschel.
In diesem Sinne liefert das Seminar eine Einführung in das semiotisch basierte Krankheitsverständnis der Medizin des 18. und 19. Jahrhunderts und zeigt dessen weitreichenden Einfluss sowohl auf das homöopathische Konzept Hahnemanns als auch auf die Erstellung homöopathischer Arbeitswerkzeuge (z.B. von G.H.G. Jahr, B. Bähr, B. Hirschel). Vor allem aber illustriert es anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Praxis des Referenten dessen Bedeutung für die homöopathische Fallanalyse und Mittelfindung. Zentral ist hierbei der Nachweis der Praxisrelevanz des semiotischen Wissens auch und gerade für die heutige Zeit!
Themen des Kurses:
- Semiotik der Schmerzempfindungen
- Bedeutung der semiotischen Diagnose für die Mittelfindung
- Allgemeine Einführung in die Semiotik und ihre Arbeitswerkzeuge
- Primäre und abhängige Symptome (Kasuistik)
- Semiotik der Zahnschmerzen
- Semiotisch-homöopathische Übungskasuistiken
- Patho-semiotisches Studium der RAL (Pharmakodynamik)
- Diathese und Mittelwahl in chronischen Krankheitsfällen
- Corona aus semiotischer Sicht
Die Bereitstellung aller Lernmaterialien erfolgt unmittelbar nach Bezahlung. Damit entfällt das Rücktrittsrecht.
* Zu diesem Zweck werden Trackingcodes eingesetzt, die das Absolvieren der Videolektionen dokumentieren.